Was vom Jahr übrig blieb: Hochschule und DidZ

Kein Jahr ohne Jahresabschluss. Vielerorts wird über 2016 geklagt. Wichtige Leute sind gestorben, Clowns haben sich auf dem Weg zur Weltherrschaft gegen Roboter durchgesetzt und Radikale jedweder Couleur lassen die Korken knallen. Für mich ganz persönlich sieht die Sache schon ganz anders aus. Jenseits der großen Politik bin ich mit 2016 ausgesprochen zufrieden. Ich habe meine beiden ersten richtigen Vorlesungen (Strategiemodelle und Serious Games) glaube ich ganz ordentlich über die Bühne gebracht, mein eigenes Seminar Rollenspielentwicklung (inklusive Begleitung hier im Blog) etabliert bekommen und treibe mich auch ein wenig im Themenfeld Forschung und Entwicklung herum.

Nebenher läuft dann noch mein eigenes kleines Rollenspielprojekt unter dem wenig hilfreichen Arbeitstitel Das ist die Zukunft. Dazu wird man hoffe ich irgendwann in der ersten Jahreshälfte 2017 mehr hören und sehen können. Mir ist es wichtig, nicht nur im theoretischen Bereich unterwegs zu sein, sondern auch aktiv weiter Systeme und Hintergründe zu entwickeln, einfach um im Kontakt mit der Praxis zu bleiben. Ulisses hat sich da als sehr kooperativer Partner erwiesen und ich schaue was das angeht wortwörtlich positiv in die Zukunft.

Ansonsten: Ich komme leider kaum mehr zum Spielen. Abgesehen von einigen Conrunden (Highlight dieses Jahr definititiv die RatCon) war nicht so riesig viel los.
Dafür geht es dem Blog recht gut. Dieses Jahr gab es die meisten Klicks seit Eröffnung 2011. Wobei mir da auffällt, dass ich glatt das Jubiläum verpasst habe. Wie immer hat mit weitem Abstand die meisten Klicks Neverwinter: Astraldiamanten farmen für Dummies erhalten, was mal wieder zeigt, wo Rollenspiele in Relation zu Computerspielen stehen. Danach folgt dann [Rant] Empörung!, was schon irgendwie traurig ist. Aber man merkt halt schnell, was im Internet zieht und was nicht.

Wenn es sowas wie einen Vorsatz für das nächste Jahr gibt, dann: Mehr Zeit in die Dissertation stecken. Ich habe mittlerweile eine stabile Struktur zusammen und ein paar ganz gute Gedanken und Ideen gesammelt, aber es fehlt noch sehr viel Fleisch auf den Knochen. Vorlesungen zu entwickeln ist halt doch eine sehr zeitfressende Angelegenheit.

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