Ein Blick in die Sternenleere

Ein Licht im Dunkel

Ein Licht im Dunkel

Die Kurzgeschichten-Anthologie Sternenleere für Das Schwarze Auge naht. Das ist nicht zuletzt deswegen erwähnenswert, weil auch ich meinen Hut in diesen Ring geworfen habe.

Um einen kleinen Teaser zu bringen: Es wird um ogrische Mythologie gehen, um Bruderliebe, viel Blut, Füße und zwei gesprächige alte Männer.
Kurz gesagt: Es wird jede Menge Metaplot ins Rennen gebracht.

Strukturell habe ich mich für zwei zeitlich parallel laufende Plots entschieden, die im Wechsel nebeneinander her laufen und sich natürlich auch immer wieder überschneiden. Ich bin allgemein ein großer Freund des Perspektivwechsels, da er die verschiedenen Facetten eines Themas beleuchtet und so deutlich mehr aus ihm heraus holt, als ein einzelner Blickwinkel es ermöglichen würde. Tatsächlich zieht sich der Wechsel der Perspektive durch mehrere Werke, wie beispielsweise Familienbande oder Firuns Flüstern. Das Setting Aventurien kann solche Perspektivwechsel glaube ich sehr gut gebrauchen. Von daher wird man da von meiner Seite aus in Zukunft vielleicht öfter mal was hören.

Reine Belletristik ist eigentlich nicht so mein Ding. Ich habe zwar im Rollenspielsektor schon so ziemlich alles gemacht, was man so machen kann, aber beispielsweise ein Roman fehlt noch. Und so wie es aussieht, wird das auch so bleiben. Es ist einfach nicht mein Spielplatz.

Kurzgeschichten sind daher für mich auch eine gewisse Herausforderung. Sie bieten ein kurzes Schlaglicht, das in komprimierter Form ein Thema aufgreift und pointiert, unterhaltsam und spannend abhandelt. Es ist aber gar nicht so leicht, bei eigenen Texten zu erkennen, ob sie wirklich spannend zu lesen sind. Denn man selbst kennt den Inhalt ja. Es ist eher knifflig, sich selbst zu überraschen. Entsprechend verdamme ich immer mal wieder Probeleser dazu, sich die Geschichten anzutun, um eine grobe Peilung zu kriegen. Dazu kommt die nötige Kompression, bei dem jedes unnötige Beiwerk heraus geschnitten wird. Zumindest bei mir gehört es mit zu den letzten Arbeitsschritten, noch einmal nach Füllwörtern und unnötigen Beschreibungen zu suchen, um den Text schnell und kompakt zu machen. Das frisst natürlich einiges an Zeit. Entsprechend steckt in den wenigen Seiten einer Kurzgeschichte meist deutlich mehr Arbeit drin, als man meinen sollte. Ich denke aber, sie ist diesmal ganz gut geworden. Ist ja nicht so, als würde ich das zum ersten Mal machen.

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4 Antworten zu Ein Blick in die Sternenleere

  1. Pingback: Aus dem Limbus: Von Zwergen, Dinos und Zauberwerk | Nandurion

  2. Torben von Gareth schreibt:

    Hm, und ich hatte gedacht, wir erfahren hier mehr über den Band bzw. die Geschichte(n) …

  3. Pingback: Was vom Jahr übrig blieb: Von Aventurien ins Regengebirge | Das Eisparadies

  4. Urs schreibt:

    Ich kann dich beruhigen, die Kurzgeschichten war sehr unterhaltsam und spannend zu lesen. Vielleicht wirds ja doch noch was mit dem Roman?!

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