Die Charakterhölle

Nichts klappt, über Tage und Wochen geht es durch Sumpf, Wüste und Gebirge, am Ende nur noch auf auf allen vieren, und dann kommen die dunklen Horden, zahlenmäßig weit überlegen, frisch ausgeruht und mit aller Gewalt. Man wird vermöbelt, verkloppt, gedemütigt, und am Ende, wenn die Pforten des Jenseits schon in Sicht sind, da erklingt die Stimme des Schicksals: „Oh… hm… ja, nee, der ist nicht tot, also, da kommt so eine Lichtgestalt vom Himmel und zack, hat er wieder einen Lebenspunkt. Ja, und der haut dann auch eben noch die anderen Gegner weg.“

Das ist die Charakterhölle. Man wird immer und immer wieder übertölpelt, gedemütigt und geschlagen, aber selbst der Tod ist kein Ausweg. Denn im letzten Moment werden sie gerettet, meist von einem „Oh, das habe ich falsch gelesen, der macht gar nicht so viel“, einem überraschend auftretenden NSC (der natürlich immer erst aufploppt, wenn es zu spät ist) oder einem göttlichen Wunder, der oder das dann auch noch das Problem löst, das die Charaktere gerade eben noch zusammen gemoppt hat. Es ist ein ewiger Kreislauf aus Leid, aussichtslosem Kampf und Sterben. Sowas können sich sonst nur rachsüchtige griechische Götter ausdenken.

Was ist eure persönliche Charakterhölle?

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s