Neverwinter: Astraldiamanten farmen für Dummies

neverwinter-boog

Allzweck-Panzerzwerg

Es geht häufig mit F2P-Spielen einher, dass sie „externe“ Währungen verwenden. Bei Neverwinter ist es ähnlich. Es gibt als Ingame-Währung Gold, hauptsächlich für Heiltränke, Goodies wie das „Standardpferd“ etc., dann „Astraldiamanten“ als Auktionshauswährung und für eigentlich alles wichtige und sogenannte „Zen“-Münzen für epische Supergoodies (und was man dafür halten könnte) aus dem angehängten Shop. Im Spiel selbst kann man Zen zwar nicht kriegen, aber dafür die anderen beiden Währungen.
Aber genug der Vorrede. Für uns wichtig ist: Wie krieg ich möglichst viele Astraldiamanten in möglichst wenig Zeit.

Quelle 1: Dailys
Man kann mit PvP-Arenakämpfen, Foundrys, Gefechten und Instanzen Dailys machen. Als Kennzahl gilt: Pro Arena, Foundry oder Gefecht gibt es 1000 Diamanten, pro Instanz 3000. Eine Foundry muss dabei mindestens 16 Minuten gehen, damit sie für die Daily zählt. Unsere Kennzahl lautet daher erstmal: 15 Min = 1000 Diamanten. Alles, was länger dauert, ist baba-pfui, alles, was schneller geht, ist supi-supi-lecker-schmatz. Relativ neu gilt zudem, dass Beteiligung an der neuen Erweiterung Gauntlgrym im PvE (Zeug sammeln und Mobs klatschen) und PvP (20 gegen 20 Flaggen erobern) jeweils 2000 Diamanten bringt.

Quelle 2: Führung
Der Beruf „Führung“ bringt ganz nett Diamanten nebenher. Grüne Landkarten sind genauso nützlich wie der blaue Mining Claim, um damit Aufgaben auszuführen, die Diamanten bringen. Ab Stufe 15 aufwärts lohnt sich Führung ziemlich, ist jedoch relativ zeitaufwendig zu steigern. Da kann man dann schonmal seine 10.000 Diamanten pro Tag rein holen. Kisten und anderer Zusatznippes lohnen sich bei „Führung“ hingegen kaum. Sehr zu empfehlen ist das Neverwinter-Gateway, über das man per Browser Berufe, Auktionshaus etc. im Blick behalten kann, ohne das Spiel zu starten.
Nicht vergessen: Jeder einzelne Charakter kann diesen Beruf erlernen, sobald er Stufe 10 erreicht hat. Andere Berufe lohnen sich zumindest was Diamanten angeht eher weniger.

Quelle 3: Gefechte
Alle paar Stunden gibt es eine Bonus-Stunde, in der jedes in dieser Stunde beendete (!) Gefecht 1.000 Diamanten extra bringt.

Quelle 4: Foundrys basteln
Wer Spaß am Basteln von Dungeons und (leider völlig linearen) Geschichten hat, ist bei der Foundry richtig. Bei guten Foundrys kann man ab und an auf Bonusdiamanten hoffen, die Spieler als Trinkgeld an den Erschaffer schicken.

Quelle 5: Das Auktionshaus
Besonders geeignet, um überzählige Epics zu versilbern oder sein in Heiltränke und anderen Nippes umgewandeltes Gold in Diamanten einzutauschen. Da 10 Prozent des Erlöses als Gebühr abgezogen wird, sind reine Spekulationsgeschäfte machbar, aber knifflig.

Quelle 6: Zen zu Diamanten umwandeln
Natürlich kann man sich Zen kaufen. Ich als F2P-Purist drücke mich da für gewöhnlich vor. Man kann sich jedoch auch quasi offline Zen farmen, indem man bei seltsamen Umfragen mitmacht oder seine Daten an zwielichtige Spamfirmen verhökert. Es wäre natürlich unredlich dort falsche Namen anzugeben und sich eigens dafür Wegwerf-Mailadressen zu basteln, damit man nicht nach dem Bonus-Zen die nächsten Jahre als Abwurfzone für Spambomben benutzt wird.
Mit dem Tausch Zen gegen Diamanten kann man recht schlecht spekulieren, da auch hier, wenn auch unmerklich, das System die Hand aufhält. Man kann prinzipiell Zen nur billiger an andere Spieler verkaufen, als man es von Spielern kaufen kann, was nahe legt, dass das System hier ein paar Prozent „Bearbeitungsgebühr“ drauf packt.

Fassen wir den Spaß also mal zusammen:
Es gibt eine Art Ideallinie. 16-Minuten-Foundrys wie beispielsweise „Pechkekse“ (NW-DUJVZUKKF) sind sehr angenehm für zwischendurch und bringen nebenher noch ein wenig Gold. Auch Gauntlgrym kann hier ganz nützlich sein. Aber erst in Kombination erreicht man hier das Optimum, denn bei Gauntlgrym zählt nicht, ob man dauerhaft anwesend war, sondern nur, ob man am Ende der jeweils 30 Minuten mit von der Partie ist. Oder anders ausgedrückt: Gauntlgrym beginnt. Man geht erstmal in eine 15-Minuten-Foundry. Dann geht man rüber in die letzten 15 Minuten von Gauntlgrym-PvE, sammelt ein wenig mit, und sobald die 15 Minuten um sind, zack, hat man seine Daily fertig. Dann wieder in eine Foundry und danach die letzten 15 Minuten für Gauntlgrym-PvP anmelden. In dieser einen Stunde schafft man so seine 6.000 Diamanten (2.000 durch Foundry, 4.000 durch Gauntlgrym-Dailys).

Wer es ganz hart mag, bastelt sich einen Tank oder Heiler der Stufe 7 und wirft sich in der Gefecht-Bonusstunde ins Getümmel. Das Gefecht „Blacklake-Terror“ ist recht idiotensicher und dauert 7-9 Minuten, unter Umständen auch weniger. Man kann so durchaus seine 6.000 – 8.000 Diamanten in der Stunde machen, wenns gut läuft. Mit einem Charakter der Stufe 7 wohl gemerkt. Tanks und Heiler empfehlen sich alleine deshalb schon, weil sie eher selten sind und so über das automatische Suchtool deutlich schneller Gruppen finden.
Mit einem 60er kann man solche Farmaktionen in Gefechten völlig vergessen, da das 60er-Gefecht „Aberrant Assault“ unverhältnismäßig schwieriger ist.
Tatsächlich ist es über diesen Weg alles in allem deutlich leichter an Diamanten zu kommen, wenn man möglichst niedrigstufig ist, so absonderlich das auch sein mag.

Zu guter Letzt kann man noch in der Instanzen-Bonusstunde mit nem 60er schnell mal durch die Epic-Instanz Mantelturm huschen und ein paar Marken und Epics abstauben, die man für kleines Geld ins AH stellen kann. Auch so kriegt man mit ein wenig Glück ein paar tausend Diamanten zusammen.

Ich hoffe es hilft ein wenig.

P.S.: Ich experimentiere noch mit Schatzkisten-Farmen herum, bin dabei aber noch nicht auf den heiligen Gral des Diamantenraffens gestoßen.

Nachtrag: Um Astraldiamanten zu verschicken, zumindest innerhalb des gleichen Accounts, gibt es einen simplen Trick: Man setzt im Zen-Diamanten-Tauschsystem (dritter Button von links in der Buttonreihe am oberen Rand) Gebote zu Fantasiepreisen für Zen rein. Dieses Gebot löst man sofort wieder auf. Die gebotenen Diamanten landen jetzt nicht wieder in der eigenen Tasche, sondern im Bietpool, der für den gesamten Account gilt. Nun wechselt man auf den Zielcharakter, öffnet wieder das Tauschsystem und lässt sich die Diamanten wieder auszahlen.
Zwischen zwei Accounts kann man den Transfer via Handelsfenster regeln. Wenn beide Charaktere nicht gleichzeitig online sind, vollzieht man den Transfer über das Auktionshaus (einer verkauft Trödel für viele Diamanten, der andere kauft ihn). Dabei gehen natürlich durch die Handelsgebühr 10 Prozent der Diamanten flöten. Es kann sich daher lohnen Diamanten in Zen umzuwandeln, im Zenladen beispielsweise einen Kistenschlüssel zu kaufen und diesen dann per Post zu verschicken, um den dann wieder im Auktionshaus zu verhökern oder zu benutzen.

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5 Antworten zu Neverwinter: Astraldiamanten farmen für Dummies

  1. Frank Werschke schreibt:

    Aber wir alle können uns wohl sicher sein, *wenn* es diesen heiligen Gral des Diamantenraffens gibt, wirst du ihn früher oder später auf jeden Fall finden! 🙂

  2. kair0 schreibt:

    Vielen Dank für die schöne Übersicht!
    Endlich mal eine quasi wissenschaftliche Herangehensweise an ein total unwissenschaftliches Thema.

  3. Pingback: Neverwinter Online Farm Astral Diamonds

  4. Jo schreibt:

    Ich muss immernoch lachen, vielen dank fuer den hilfreichen beitrag! # Dummie out xD

  5. Pingback: Was vom Jahr übrig blieb: Hochschule und DidZ | Das Eisparadies

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