Traumhaftes Fieberglas

Fieberglastraeume-CoverUm mal Slowpoke zu spielen: Michael Jackson ist tot! Und Fieberglasträume ist draußen!

Ich hab nach einer fröhlichen Irrfahrt endlich mein Belegexemplar bekommen, und auf den ersten Blick würd ich sagen: Ist wirklich hübsch geworden.

Ich bin an und für sich nicht so der Kurzgeschichtenfan, da bin ich ganz ehrlich. Ich les keine und überblättere sie auch in Rollenspielpublikationen. Ich hab bisher auch nur einige wenige geschrieben, einerseits weil ich nicht so der Prosaschreiber bin (auch wenn ich mich darin in letzter Zeit immer mehr übe), andererseits aber auch, weil verlagsseitig kaum ein Interesse daran besteht.

Aber andere Menschen lesen sie, und das ist auch gut so. Denen kann ich Fieberglasträume sehr empfehlen, nicht (nur), weil ich eine der Geschichten fabriziert habe, auch, weil es um ein weites Spektrum an Cyberpunkstories geht. Wenn man auch zurecht vermuten könnte, dass Cyberpunk tot ist, da er von der Realität rechts überholt wurde, gibt es vielleicht eben genau wegen dieses Realitätsbezuges ein paar interessante Impulse. Ganz davon abgesehen mag ich Cyberpunk immer noch, auch wenn ich mit SR nix mehr zu tun habe. Kurz: Cyberpunk ist nicht tot, er riecht nur so.

Über die Autoren ist andernorts schon einiges gesagt worden, von daher auch hier nur kurz: Es ist einiges bekanntes aus der Rollenspielszene mit am Start, inklusive so Urgesteinen wie Frank Werschke, dem ehem. SR-Chefredakteur bei FanPro, oder Peer Bieber, dem langhaarigen Bombenleger.

Ich selbst hatte zuerst mit einer reinen Actionstory geliebäugelt, aber es ist dann doch eher eine Charakterstudie geworden, eine Mischung aus Timm Thaler und Hatchetman. Okay, UND ein wenig Action.

Damit die Nummer hier nicht völlig zur Werbung verkommt, habe ich noch ein wirklich altes PDF ausgegraben, eine meiner ersten Kurzgeschichten, noch für FanPro. War ein Goodie zu Schockwellen und ohne den Background vermutlich nicht wirklich zu verstehen. Ich hab mich damals an den Kurzgeschichten von Tom Dowd orientiert, von denen ich einige übersetzt hatte. Ich war durch Fields of Fire überhaupt erst Feuer und Flamme geworden für Shadowrun, von daher lag es ja irgendwo nahe sich mit den Arbeiten von ihm zu beschäftigen. Von daher, ohne noch mehr Geschwätz: „Gewinner und Verlierer“ von 2004.

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