Rohaja auf Reisen: Schreibhammer 400k

400.000

Für mich eine psychologisch nicht unbedeutende Zahl, denn endlich habe ich die 400k-Zeichen-Grenze geknackt. Das sind gute 80 Seiten ohne Illus, Inhaltsverzeichnis etc., und damit steht der Großteil des Buches bereits. Im Gegensatz zu Abenteuern und auch Kampagnen, die ich gerne von vorne nach hinten durchschreibe, damit später entwickelte Ideen nicht chronologisch spätere aber früher geschriebene Abschnitte durcheinander bringen, habe ich es bei diesem Band gemacht wie manche Leute mit ihrem Schnitzel. Zuerst das Grünzeug, dann die Sättigungsbeilage, und dann gehts ans Fleisch.

In unserem Falle bedeutet das: Der allgemeine Teil ist fast komplett abgeschlossen und beschäftigt sich mit Fragen wie „Warum eigentlich Reisekaisertum?“, „Wie funktioniert der Hof?“, „Was kostet mich das als Lokalherr, wenn der Hof denn mal da ist?“, „Was halten andere Reiche von dieser Herrschaftspraxis?“, „Wozu sind Pfalzen gut?“, „Wie sind Kaiserin und Insignien geschützt?“ oder auch „Wie ist der Hof aufgebaut und was können Spieler da so treiben?“. Zusätzlich werden dann noch eine Reihe von mittelreichischen Pfalzen näher beleuchtet.

Der zweite, „spezielle“ Teil fokussiert sich dann auf einen Hoftag als praktisches Beispiel. Nach ein wenig hin und her mit mir selbst hat dieser Teil die Stoßrichtung dem SL ein großes Sammelsurium an Plotaufhängern zu liefern, den Spielern eine interessante Spielwiese für ihre Charaktere und dem Leser die eine oder andere Stunde zum Schmöckern. Politisch wird der Hoftag vermutlich nicht allzu wichtig, aber das ist ja kein Hinderungsgrund, dass hinter den Kulissen nicht trotzdem abenteuertauglich ordentlich die Post abgeht.

Ich bin so recht nicht mit der Verwendung von Mysteria et Arcana warm geworden, da der Anteil an eigentlich nur für Spielleiter relevanten Infos (auch wenn ich selbst diese Trennung als Leser selten mache) aufgrund der Plotdichte und der regeltechnischen Umsetzung des Hintergrundes (Leibwächter der Kaisern, Artefakte etc. pp.)  recht hoch ist. Daher habe ich das mehr oder weniger über Bord geworfen und stattdessen den Hoftag erst einmal rein in Ingame-Texten beschrieben, und damit aus unterschiedlichen Blickwinkeln und mit verschiedenen Stilen, um darauf folgend einen „objektiven“ Zugriff auf den Hoftag zu nehmen mit all den Hinweisen zur Einbindung von Charakteren, möglichen Aufhängern etc.pp.

Letzteres fehlt noch zu einem guten Teil, dazu noch Illubschreibungen und eine ganze Menge Kleinkram, aber die ganze Sache nimmt Form an, und ich denke in ein, spätestens zwei Wochen ist der Rohtext fertig. Und das Schöne ist: Danach lockt schon das nächste Projekt (mit ein bisschen Glück dann wieder zurück ins Abenteuer-Genre) und natürlich die zunehmenden Vorbereitungen für die Role Play Convention am 5. und 6. Mai in Köln, die mehr und mehr Aufmerksamkeit fordert.

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2 Antworten zu Rohaja auf Reisen: Schreibhammer 400k

  1. flippah schreibt:

    ich freu mich schon wie Hulle auf den Band. Politische Abenteuer mochte ich schon immer.

  2. Momo der Hoorasier schreibt:

    Ich hoffe, dass es einen Sturmfels Metaplot gibt, Wo sich diese Familie wieder an die Macht schwingt.

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